• Carolin Ehlers

Hätte ich das damals gewusst...

Was ich meinem damaligen 27jährigem Selbst sagen würde, dass gerade am Ende der Schauspielschule war, voller Zukunftsungewissheit und Ängsten und sich gerade in die ‘Selbst-Hilfe Welt' aufmachte, um sich selbst zu helfen, wenn die anderen einem schon nicht mit Rat und Tat zur Seite stehen können:


Auf dem Foto hier links war ich schon einige Jahre unterwegs am mir 'selbst helfen' und wenn ich mir vorstelle, dass ich mir selbst aus der Zukunft zu sehe, dann würde ich mir so ungefähr das zu rufen:

  • Für was genau brauchst du Hilfe? Sei ganz genau. “Mein ganzes Leben soll anders sein.” - ist zu allgemein. Wo möchtest du hin, wo du den Weg nicht kennst? "Ich möchte als Schauspielerin in tollen Projekten arbeiten und damit entspannt meinen Lebensunterhalt verdienen. Ich weiß nicht wie ich trotz allem Fleiß und Einsatz da hin kommen soll." (Das wäre meine damalige Antwort gewesen.)

Darauf würde ich aus der Zukunft antworten:

  • Halte deinen Fokus auf dieses Ziel und verliere dich nicht in der riesigen Welt der Metaphysik/Esoterik/Spiritualität und der faszinierenden Welt der Engel, Meister, ge-channelten Wesenheiten (Kryon, Abraham), Philosophien, Lebenskonzepten etc. - Wähle nur genau die Informationen aus, die deinem Ziel helfen und wende es an. Sammle nicht Informationen, nur weil es spannend ist. Allzu leicht wird es ein Zeit verschlingender Lebensinhalt, der dich mit viel zu viel Energie-, und Zeitaufwand nur langsam deinem Ziel näher bringt.

  • Häufe sowenig Wissen wie möglich an. Es füllt nur den Geist und ohne Umsetzung führt es zu Nichts.

  • Wende an, was du lernst. Bleib nicht im Kopf, mach es zu deiner Erfahrung. Ansonsten ist es nur unnützes Wissen.

  • Bücher, Audios, Videos sind tolle Hilfsmittel. Suche dir nur 'echte' Menschen aus (im Gegensatz zu 'Fake - so tun als ob' Menschen), die leben was sie lehren. Erfahrung ist das, was den Unterschied macht. Nur von etwas erzählen, was man gerade selbst entdeckt hat und toll findet, aber noch nicht die eigenen Realität ist, ist wenig hilfreich. Lerne von jemandem, der sich ähnliche Fragen gestellt hat wie du gerade, den Weg schon gegangen ist und aus Erfahrung wertvolles weitergibt. Wenn jemand z.B. Manifestieren lehrt ohne ein Leben jenseits des Üblichen erschaffen zu haben und gerade so klar kommt? Wenn jemand über Gesundheit und Körperwohlsein lehrt, aber selbst sich offensichtlich unwohl in seinem Körper fühlt? Warum solltest du dir diese Person als Lehrer aussuchen?

  • Fokusiere dich immer wieder auf dein Warum. Warum besuche ich den Kurs, lese ich das Buch, höre ich das Audio etc. Für was genau soll mir die Information dienen? Sei wählerisch mit was du deinen Geist füllst und habe einen hohen Standard. Experimentiere mit dem, was du hörst und als sinnvoll erachtest. Entlasse, was für dich nicht stimmt.

  • Denk immer daran: Jeder kann in der Selbsthilfe Welt ein Experte sein. Ein selbsterklärter, da es kein geschützter Beruf ist. Nur, weil man sich eine Berufsbezeichnung verpasst ist man noch lange nicht kompetent. Sei hellwach und höre auf dich. Denn die ganze Angelegenheit soll dir helfen dir selbst zu helfen. Und, wenn sie das nicht erfüllt, dann weg damit.

  • Lass es nicht zu deinem Lebensinhalt werden. Das führt nur dazu, dass du in deinem Kopf lebst. Du wirst deinen ganzen Fokus auf Probleme richten und dadurch nur Probleme erleben. Selbst-Hilfe soll dir helfen über das Problem hinaus zu gehen.

  • Und vor allem: Mach aus dir selbst kein Problem! Denn du bist keines. Du bist ein Mensch, den das Unbekannte, das noch nicht Erfahrene anzieht und dementsprechend weißt du gerade nicht wie etwas geht. Das ist alles.


Vielleicht ist da auch der eine oder andere Gedanke dabei, der dir hilft auf 'Kurs' zu bleiben? Das würde mich sehr freuen!

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