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Ein Glaubenssystem, das Freud' und Leid beschert.

Während ich das hier schreibe sind Constantin und ich auf einer Reise durch die Provence, an der wunderschönen Côte d’Azur in Südfrankreich.

 

Heute Morgen gingen wir zum Frühstück in ein Bistro am Meer und kamen mit einem reisenden Fotografen in ein Gespräch, das locker begann mit über Constantin‘s Motorrad (das vor uns geparkt war) zu plaudern und dann schnell in die Tiefe eines Glaubenssystems abtauchte, das vielen von uns vertraut ist und Freud‘ und Leid mit sich bringt.





Er erzählt wie frustriert er heute ist, weil ein Auftrag, der ihm Prestige und gut Geld gebracht hätte, nun doch nicht klappt.


„Immer wieder passiert das: Ich bekomme einen tollen Auftrag, sofort steigt meine Laune, ist er vorbei, sinkt meine Stimmung, Sorgen kommen, ob ich je wieder einen guten Auftrag bekomme, obwohl ich es eigentlich besser weiß und es jedes Mal weitergeht. Kaum kommt wieder was geht’s mir gut, kommt Nichts oder wird abgesagt sinkt meine Laune.“


Wenn du selbstständig bist kommt dir das womöglich bekannt vor?

Und natürlich lässt es sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen, wie z.B. Liebesbeziehung.


Es ist eine so verbreitete Lebensweise, das wir sie womöglich gar nicht hinterfragen.

Denn: „Ja klar," nickt es in uns. „Läuft es gut bin ich happy. Läuft es schlecht ist meine Laune dementsprechend schlecht."

„Normal, non?!“ Sagt unser Fotograf.

Normal im Sinne von weit verbreitet und kollektiv akzeptiert: Ja.

Normal im Sinne von natürlich, das ist vom Leben uns Menschen so vorgegeben: Nein.


Sein Erleben ist:

Sein Selbstwert steht und fällt mit der Auftragslage (Gefragtheits-Lage).


Die Filter durch die er die Ereignisse erfährt, was seine Glaubensprogramme

sind, lauten:


  • „Ich bin gut genug, wenn ich gefragt (geliebt) bin.“

  • „Wenn niemand meinen Service (bzw. mich) will bin ich wertlos.“



Wir erleben die Welt nicht wie sie ist, sondern gemäß unserer inneren Filter,

die unser Gehirn in bestimmten Interpretationsbahnen lenken.


Ich bin jeden Tag aufs Neue fasziniert wie diese Filter - besser bekannt als

'Geglaubte Sätze' also 'Geglaubte Ideen' also 'Glaubenssätze' - in jedem

von uns ständig agieren.

Wir sind wandelnde Glaubenssätze. 'Verkörperer' von Ideen, die wir glauben.


Erleuchtet ist wer aus diesen Filter aussteigt und das Leben ungefiltert erlebt.

Und das ist, wie wir alle erleben, eine Reise, die einiges fordert.



Doch zurück zu unserem Fotografen:

Was hier am Wirken ist, ist ein Überlebens-Glaubenssystem, das aus mehreren Glaubenssätzen besteht. Allein vom Zuhören konnten wir viele erkennen.


Doch das Entscheidende ist, dass er sie erkennt.

Es ihm einfach sagen würde keine Veränderung bringen.

Auf reiner Verstandesebene würde er sagen:

„Qui, ich verstehe. Und jetzt...?! Wie verinnerliche ich das?“


Und wir würden antworten:

Indem wir eine gute Etage (oder auch 2 oder 3) tiefer in seinem System gehen.

Sein Unterbewusstsein und Überbewusstsein (wie es in der Psychologie genannt wird)

mit einbeziehen.

Für ihn einen inneren Raum halten, indem er seine 'normalen' Ideen als Ideen erkennt,

die er mit Lebenskraft nährt und sich neu entscheiden kann.


Alleine wird er dorthin (noch) nicht kommen.

Dafür braucht es Übung, Anleitung und Spürsinn, nach was genau man Ausschau hält. Und dann nicht nur erkennen WAS für Glaubenssätze ihm eine Achterbahn des Selbstwertes bescheren, sondern auch WIE er das für sich befreien kann.


All das besprechen wir mit ihm und heute Abend hat er seine erste ✨Session.

Wir freuen uns für ihn, denn wir wissen aus unzähligen Sitzungen, was ihn erwartet:


Worauf er sich jetzt schon freuen kann, ist auf das Leben nach diesem Glaubenssystem.

Was heißt, dass sein inneres Sein, das er überall mit hin nimmt,

  • nicht mehr abhängig ist von der äußeren Auftragslage.

  • Das er die guten Zeiten genießen kann, ohne zu sehr an seinem Erfolg zu hängen, und die schlechten Zeiten erlebt, ohne sich deprimiert zu fühlen.


Sein Selbstwert und 'gut genug sein' unabhängig ist vom weltlichen Auf-und Ab und den veränderungsfreudigen Entscheidungen seiner Auftraggeber.


„Welch glückliche Fügung, Quelle bonne chance, uns hier per Zufall getroffen zu haben,“ freut er sich.


… und still lächelt es in uns, denn dieser ‚Zufall‘ ist Ausdruck von dem, was in seinem Resonanz Feld ist, was heißt er hat Einstellungen und Glaubenssätze, die sagen:


  • „Zum richtigen Zeitpunkt treffe ich die richtigen Menschen.“ und

  • „Ich finde immer Hilfe.“ und

  • „Ich bin bereit mich zu verändern.“


Und voila.

Gemäß dieser Erwartungsfilter führt das Leben uns püntklich zueinander.

Denn weder er noch wir hatten geplant oder vor hier in diesem Bistro Platz zu nehmen. Und hier sitzen wir, finden uns sympathisch und sind genau im richtigen Moment am richtigen Ort.


Eine glückliche Fügung, wie es für uns alle ständig (wenn wir es mitbekommen) orchestriert wird. Ganz normal :)


Die Magie des Lebens eben.

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