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Und nach der Ruhe?

Beweglich wie ein Bambus - flexibel sein.

Während die ganze Welt durchgeschüttelt wird.

Die Schlagzeilen aus den Nachrichten kennen wir alle - auch, wenn wir bewusst keine Nachrichten konsumieren.

Den Lärm der Welt mit all ihrem Wollen: ‘Glaub’ was ich dir verkaufen will’ - schallt uns als Ongoing Werbeslogan überall entgegen.

All das nicht zu inhalieren und zu einem Teil von uns werden lassen ist eine Aufgabe, die sich uns allen stellt.

Zentriert zu bleiben + ruhig, egal was um einen herum los ist - ist der 1. Schritt.

Du weißt wie das geht, du hast deine Hilfsmittel, die dir darin helfen.

So viele Techniken + Tools, ThetaHealing ist vermutlich eins davon.


Und dann, dann sind wir in Ruhe. Der 1. Schritt ist gemacht.

Doch die innere Ruhe ist nicht das Ziel. Sie ist die Voraussetzung für alles, was dann aus uns geboren werden möchte.

In der Ruhe liegt die Kraft, wußten schon unsere Vorfahren.



Sie sagen nicht: "Die Ruhe ist das Ziel."

Wie es das Bild hier ganz schön zeigt. Ruhig liegen die Boote da. Als Möglichkeit. Warten in aller Ruhe darauf benutzt zu werden. Wohin gelenkt zu werden. Das sie ruhig sind ist die Voraussetzung, dass jemand ins Boot steigen kann + die Reise los geht.


So oft bringen wir das durcheinander.

Und statt die Ruhe als Ausgangspunkt, als Kraftpunkt zu nehmen, wollen wir 'ein Haus auf ihr bauen'. Statt sie als Trittleiter, als Brücke zu sehen, die uns wo hinführt - machen wir es uns dort bequem. (Stell' dir du würdest auf eins der Boote einziehen - eine absurde Idee + doch ist es genau das, das was wir tun.)


Dann werden wir passiv, alles dreht sich darum sich 'abzuschalten' - 'runter zu kommen' - Netflix, Sofa, essen - Nichts mehr. Ruhe. Und es ist doch verständlich bei all der ständigen Unruhe, die uns umgibt.

Und es ist ein Lebensstil geworden, der sich nicht gut anfühlt. Wir werden unruhig von der ganzen Ruhe. Man fühlt sich feststeckend. Auf der Wartebank des Lebens: Wann geht mein Leben endlich los?!

Innerlich scharrt man mit den Hufen, denn Kraft strömt aus der Ruhe, die sich in etwas hinein ergießen möchte.





Diese Kraft möchte eine Richtung erhalten, die nur wir ihr geben können.

Kollektiv betrachtet stehen wir gemeinsam an einem Punkt, der uns in mehr Bewusstheit katapultieren möchte. Tatsächlich gestalten wir eine neue, persönliche Realität in einer kollektiven, gemeinschaftlichen Realität.

Weniger stabil als die vergangene. Das Undenkbare ist Realität geworden: Krieg, Pandemien, Energiekrisen etc. Alles bisher Selbstverständliche wird neu justiert.


In der Ruhe zu verweilen hilft uns hier nicht. Die Kraft, die aus ihr entspringt schon.

Sie in stärkende Bahnen zu lenken, in stärkende Entscheidungen, das ist der goldene Weg.

Das Gegenteil davon ist, wenn wir unsere Lebenskraft in Dinge + Werte investieren, die nicht (mehr) wichtig sind. Die nicht dienen. Wie z.B. coziness - es kuschlig haben, Stabilität, alles auf einen (sicheren)Arbeitsplatz bauen.

Die folgende kleine Innenschau möchte helfen 'unseren Salat' zu sortieren. Denn gerne übernehmen wir, das was andere als Wert sehen + mischen es in unser eigenes Leben. Besonders, wenn wir uns gar nicht bewusst sind: Was für uns am Wichtigsten ist.


Dem, was wir Wert geben ist ganz verschieden.


Du bist eingeladen das für dich selbst zu überprüfen.


Schreib' dir eine Liste mit dem, dem du Wert gibst:

  • Was teilst du dir an Wertvorstellungen mit der Gesellschaft in der du lebst?

Für mich ist es z.B.: Struktur - ich schätze sehr wie ruhig es hier in Deutschland ist, besonders, wenn ich von Reisen zurückkomme genieße ich die Ordnung. Verlässlichkeit schätze ich auch hoch: Wort halten. Wenn wir sagen wir machen etwas passiert es (üblicherweise) auch. Das ist hier Usus. Das ist nicht überall so :)

  • Deine persönliche Wahrheit: Wem oder was gibst du Wert? In was steckst du deine Lebenskraft? Täglich. Das ist keine lange Liste - keine Manifestationsliste. Sie ist je nach Person unterschiedlich, sie könnte als Beispiel so aussehen:

  1. Meine Kinder, meine Eltern, Zeit für mich selbst ---- oder

  2. Gelassen zu sein, Gesund zu sein, beruflicher Erfolg ---- oder

  3. Meine Rechnungen bezahlen zu können, einmal im Jahr zu verreisen, viel Zeit zu haben für was immer ich möchte


Du siehst? Ganz auf den Punkt. Wie wenn jemand von außen auf dein Leben schaut + sieht: Ah, dass ist wichtig für sie*ihn. Es ist offensichtlich. Das ist ihre*seine gelebte Priorität.

------- Dann gleiche die beiden Punkte miteinander ab: Werte, die du dir mit der Gesellschaft teilst mit deinen persönlichen Prioritäten. Ist da etwas durcheinander geraten? Stehen Werte der Gesellschaft mit deinen im Konflikt? Vielleicht ja. Vielleicht nein. Prüfe es ganz in Ruhe für dich.


------ als Nächstes: Wenn z.B. eine deiner Prioritäten Gelassenheit ist. Das ist für dich mit am Wichtigsten: Dann frage dich:

Wie kann ich in mir Gelassenheit sein? --- Und sofort werden Antworten in dir aufkommen. Schicke keine weg, schreib' sie dir blitzschnell auf.


Stell' dir vor: Du bist gerade auf dem Planet Erde gelandet. Das Maß an Gelassenheit ist hier viel niedriger als du es dir wünscht. Was kannst du tun? Für dich tun, um gelassener zu sein?

Als Antwort kommt z.B. prompt:

  • weniger Zeit mit anderen verbringen (inklusive virtuelle Zeit, anderen bei ihrem Leben zuschauen)

  • effektiver sein bei der Arbeit, um mehr Zeit zu haben