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Warum passieren Spontan Heilungen so selten?

Im Folgenden teile ich mit dir was ich im Laufe meiner 14 Jahre Heilsitzungen beobachtet habe: Wann Spontan Heilungen passieren und wann eher nicht.



In meiner ersten ThetaHealing Sitzung erlebte ich eine Spontanheilung.

Ich litt damals unter starker Neurodermitis, doch nach der Sitzung heilte mein rechter Arm, der seit Wochen extrem entzündet war, ab.

Ein Wunder, dass kein Kortison vorher geschafft hatte.


Diese erste Heilung, die so magisch, so 'nicht von dieser Welt’, so unerklärlich, so Herzöffnend war. Mir endlich wieder Hoffnung gab, dass es Heilung auch für mich gab, war der Startschuss in Alles was daraufhin folgte.


Ich lernte mir selbst zu helfen, lernte ThetaHealing, lernte Energiearbeit, baute eine Beziehung zu den höheren Mächten auf, lernte der unsichtbaren Welt zu vertrauen und vor Allem mir selbst. Ich wandte alles voller Commitment an mir (fast) täglich an. Mein Leben schwang sich Schritt für Schritt auf. Nicht von heute auf morgen, doch stetig, mit meinem Einsatz.


Und ich half anderen in diesen magischen Begegnungen, die man 'Sitzung’ nennt.

Und Menschen erlebten Spontan Heilungen. Oftmals. Auch, wenn es für mich nie 'normal’ war (und bis heute nicht ist), wurde es doch 'normal’, im Sinne von 'das ist eine Realität, die möglich ist’.


Und ich gab das Wissen in Seminaren weiter und sah das Glitzern in den Augen der Teilnehmer, wenn hier und da eine Spontan Heilung stattfand.




Und die Jahre vergingen. Unser menschliches Kollektiv hat sich in den letzten 10 Jahren gewaltig verändert. Alternative Heilmethoden, Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität landen mehr und mehr im Mainstream. Mensch hat verstanden, dass es gilt sich selbst zu helfen.

Das Glück, Gesundheit und alles Erstrebenswerte mit einem Selbst zu tun hat.


Und die Menschen, die zu uns kamen und kommen sind immer bewusster. Sie wissen was Glaubenssätze sind (als ich 2009 anfing war das nicht der Fall),

sie wissen um die Basics der menschlichen Psyche, sie glauben an etwas Höheres, sie wissen, dass sie Energie sind.


Und Spontan Heilungen geschehen immer weniger.


Wir erleben sie immer noch, aber weit nicht so häufig wie noch vor einigen Jahren.


Warum?

habe ich mich gefragt.


Kürzlich waren wir für eine 'Notfall Sitzung’ bei einer Freundin, deren Mann - mal wieder -

mit einem 'Hexenschuß’ (Bandscheibenvorfall) niederlag. Er konnte weder wirklich sitzen, noch stehen und nur unter Schmerzen liegen.

Am nächsten Tag wollten sie in den lang geplanten und heiß ersehnten Urlaub fahren.

Seine Frau hatte uns angerufen aus dem Impuls heraus, dass das das Einzige ist was helfen könnte. "Ganz ohne Druck für uns, natürlich.”

Er, ihr Mann, ließ sie aus der Not heraus machen. Aus der Hintergrundgeschichte kommend, dass ihm Nichts und niemand helfen kann, weder Ärzte konnten es bisher, noch Osteopathen, Physiotherapeuten, Sport etc.

Heiler wie unsereins sowieso nicht. Das würde er noch nicht mal in Erwägung ziehen. Doch heute, in diesem Moment, war unsereins das Einzige was erreichbar war und er ließ sich darauf ein.

Und so radelten wir am Sonntag Nachmittag zu den beiden.

Constantin arbeitete an ihm (seinem Energiefeld und Glaubenssätzen) und nach ca. 20 Minuten bezeugten wir gemeinsam die Heilung.

Ich sah (mit meinen Hellsinnen), dass er die Heilung annahm und während ich noch die Augen geschlossen hatte und seinen Energien zuschaute, hörte ich ihn sich aufsetzen.

Die Energie im Zimmer war auf einmal viel lauter, als in seiner Innenwelt. Ich öffnete die Augen und sah wie er entspannt auf dem Sofa saß. Sein Gesicht ein einziges Staunen.

Die Atmosphäre im Raum war wie im Freeze. Stehengeblieben: Zeit und Raum. Gedankenstille.

Und ich wusste, dass es geschehen war. Das Wunder. In einem Moment: Mensch voller Schmerzen und Sorgen. Im nächsten Moment: Gesundheit. Körper Beschwerdefrei, so als ob es nie anders war. Das Denken ‘hängt sich auf’. Kann die Heilung nicht nachvollziehen oder sich erklären. Ein Wunder. Das, was geschieht und nicht logisch erklärt werden kann.


Seine Frau weinte und umarmte uns.

Wir alle hatten Tränen in den Augen. Auch er. Immer wieder bewegte er sich vorsichtig, um zu prüfen, ob es immer noch wahr war und er keinen Schmerz hatte.

Er fragte uns nicht: Wie ist das möglich?

Obwohl sein Denken darum kreiste.

Er suchte nach keiner logischen Erklärung.

Obwohl sein Gehirn danach suchte.


Er war ganz still.

Es gab auch Nichts zu sagen.

Worte können dem Geschehenen nicht gerecht werden.


Wir wünschten den beiden einen schönen Urlaub und radelten nach Hause.

Später erreichte uns eine Email von ihm.

Er schrieb, was vorher spürbar war, aber nicht ausgesprochen war.


"Danke. Ich weiß nicht was ihr gemacht habt. Ich weiß nur, dass ich vorher die schlimmsten Schmerzen hatte und dann keine mehr. Was heißt, dass das was Britta (seine Frau) mir seit Jahren erzählt, stimmt. Was heißt, dass es etwas gibt, was ich nicht kenne. Ich kann nicht sagen, ob ich mich dem widmen möchte oder kann. Was ich weiß ist, dass das gerade Erlebte mich nicht mehr der Gleiche sein lässt.”



Wenn ich Revue passieren lasse zu all jenen, die eine Spontan Heilung erfahren haben,

was hatten sie gemeinsam?


Sie alle hatten unterschiedliche Krankheiten und Beschwerden, manche chronisch, manche lebensbedrohlich, sicherlich leidvoll und einschränkend.

Abgesehen davon sind sie alle höchst unterschiedlich in Alter, Lebensführung, Persönlichkeit und Einstellungen.

Woher wissen wir überhaupt, dass es eine Spontan Heilung gab?

Indem sie es uns mitteilen. Teils geschieht es zum Ende der Sitzung, dass der Schmerz, die Beschwerde weg ist. Andere Mal erfahren wir es später. Ein paar Tage später, Wochen oder Monate sogar. Und so oft geht die Mitteilung einher mit: "Das hat mein Leben verändert.” Und da sind wir bei der großen Gemeinsamkeit aller:


Die Spontan Heilung haben sie als ein großes JA erlebt. Ein Leuchtschild, das durch alle Dunkelheit leuchtet. Eine Initialzündung, ein großer, bestärkender 'Gong’, der ihnen signalisierte: Du bist nicht alleine. Wunder geschehen auch für dich!

Wie bei mir damals, als ich sie erlebte und damit der Damm brach und ich mich auf den Weg machte ins Vertrauen.


Jene die eine Spontan Heilung erleben sind aus meiner Erfahrung meist am Anfang ihres Erwachens. Als ob ein himmlischer Ermutigungs - Unterstützungsschub ihnen signalisiert: "Ja, es gibt ganze Welten über das Sichtbare und den logischen Verstand hinaus. Du bildest es dir nicht ein. Hier, du hast es körperlich erlebt.”


Für viele ist das wichtig, diesen unerklärlichen Beweis zu Beginn der Reise zu erleben.


Später, nun da wünschen wir es uns weiterhin. Doch es passiert nicht mehr in dem Maße.

Als ob es jetzt um anderes geht.


Eine Spontan Heilung ist ein Moment von Grace. Göttliche Gnade. Was heißt: Gott biegt die kosmischen Gesetze für uns. Ein Wunder geschieht. Das, was eigentlich nicht stattfinden kann.

Grace hebt uns über die Gesetze von Karma, Ursache und Wirkung hinaus.


Wir schwingen nicht in Gesundheit und müssten dementsprechend die Abwesenheit von Gesundheit erleben. Doch wir werden über das Gesetz der Resonanz hinaus gehoben und sind ohne unser Zutun in Gesundheit.


Wir haben es nicht 'verdient', wir haben nach wie vor unsere lebensverneinenden Glaubenssysteme und Angewohnheiten. Wir werden nicht belohnt - es geschieht trotz und mit all unserer menschlichen Schwere.

Eine Garantie für ein Wunder gibt es nicht. Genausowenig ein Anrecht.

Es ist ein Geschenk. Und keiner kann ein Geschenk einfordern.

Und wir wissen das. Egal, ob wir die Worte dafür haben oder nicht. Wir wissen, dass uns ein Wunder geschenkt wurde.


Und, dann ist es an uns. Die Spontan Heilung, das Geschenk, als Einladung nehmen und ab jetzt unseren Teil beizutragen.


Nicht darauf wartend, wann Gott uns das nächste Mal aus unserem selbst kreiertem Schlamassel rettet und die Gesetze biegen muss.


Jetzt geht es darum Verantwortung zu übernehmen. Den eigenen großen Teil beitragen, damit Gesundheit in jeder Hinsicht stattfinden kann.

So bewusst wie möglich mit dem Leben, der Schöpfung, dem Universum zu interagieren.


Das man nicht alleine ist hat man jetzt buchstäblich am eigenen Leib erfahren.

Doch was man daraus macht?

Liegt an uns.



Und da sind wir heute größtenteils.


Mit Spontan Heilungen wäre uns oftmals an dem Punkt in unserer Evolution nicht mehr geholfen. Wir sind dran bewusste Mit-Gestalter unseres Lebens zu sein.


Wir brauchen nicht mehr laute Beweise, dass es göttliche Kräfte gibt.

Wir wissen es und es ist an uns, unseren Teil beizutragen, dass wir in

unseren Möglichkeiten schwingen können.

Als Schöpfungsfunken.

Als Mini-kleine Aspekte der Schöpfung, mit soviel Kraft und Macht ausgestattet, um

unser eigenes Leben und das von anderen voller Licht strahlen zu lassen.

Mein Fazit aus all dem Beschriebenen ist:

Spontan Heilungen finden weniger statt, weil wir sie weniger brauchen.

Ich sehe es als Kompliment an uns und unsere Entwicklung an, dass wir mehr und mehr in der Lage sind uns dem 'Eingemachten' zu stellen, mehr und mehr unsere menschliche Macht, die in uns schlummert zu nutzen.


... und natürlich, weil nichts Schwarz-Weiß ist, geschehen Spontan Heilungen weiterhin. Weitgehendst unbemerkt von uns: Auf den sanfteren, leiseren, subtilen Ebenen.

Wenn sich z.B. ein hinderlicher Charakterzug aufgeweicht hat. Wenn wir uns von einem Glaubenssystem gelöst haben. Wenn wir an einem Thema immer wieder dran waren und dann ist es auf einmal weg. Wenn wir EINEN Glaubenssatz entlarvt haben und auf einmal

frei davon sind.


Und dann bekommen wir es womöglich bewusst mit und lächeln. Und sagen: Danke.


Wohlwissend, dass wir ständig beschenkt sind. Und Wunder (unerklärliches) fester Teil unserer aller Leben ist.


Und wir in Wahrheit Nichts je alleine vollbringen.


Ist das nicht beruhigend? Und wunderschön?

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