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"Warum weiß ich nicht was ich will?!"

Updated: May 29, 2023

Das ist eine Frage, die viele sich gar nicht laut stellen trauen.

"Ich müsste doch wissen was ich wirklich will."

"Alle anderen wissen es doch auch." - lautet der innere Dialog.


Und die Wunde: Anderen unterlegen zu sein. Nicht gut genug zu sein.

- ist voll aktiv.




In unsere Sitzungen kommen Menschen, die auf bekannten Wegen alleine nicht weiter kommen. Sie sind so in den eigenen Energien verstrickt, die sie eng, krank, schwer

feststeckend und verwirrt machen.


Heilung geschieht, mal schneller mal langsamer.

Mehr und mehr löst sich das Wollknäuel und die Lebenskraft kann freier und freier fließen.


Doch was macht Mensch mit diesem freieren Energiefluss?

Kreiert werden muss - wir können nicht anders.

Ob wir neue Probleme erschaffen oder Herrliches: Das liegt an uns.

Weiß Mensch überhaupt WAS er*sie erschaffen möchte?

Oft nicht. Wir wollen, dass es uns besser geht und übersehen, dass das MEHR an Energie

mehr Kreation von uns nach sich zieht.

Und schon sehen wir uns mit der Wunde konfrontiert: "Ich weiß nicht wohin mit mir und meiner Energie."

Wie das berühmte Zitat von Mark Twain, das besagt:

"Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt."

Anders ausgedrückt: Wenn Mensch mal hierhin mal dorthin seine Energie investiert,

sind Unzufriedenheit und Getriebenheit oft und gerne mit dabei.


Es ist ein Phänomen unserer Zeit, dass wir soviele Möglichkeiten haben wie keine Generation vor uns und soviele erleben, dass sie feststecken in Wiederholungsschleifen, nicht vom Fleck kommen und überfordert sind.


Was uns zeigt:

Es hat wenig mit dem Außen zu tun, denn hier stehen uns soviele Türen offen.


Sondern mit dem eigenen Inneren: Unseren prägenden Erinnerungen, gelernten Lebenseinstellungen. Das, was wir als unseren Kreations-Rahmen kennen, der oft in der Kindheit gesteckt wurde.


In 14 Jahren Sitzungen geben habe ich unzählige Male (meist beschämt, schüchtern oder ärgerlich) gehört:

"Ich weiß gar nicht was ich wirklich will. Also, was ich WIRKLICH will. Egal, was ich mache es erfüllt mich nicht.”


Wenn du dich darin wieder erkennst und dir schwer tust zu wissen was du manifestieren, also mit erschaffen möchtest in deinem Leben.

Dann lass dir als Allererstes versichern: Damit bist du nicht alleine!

In unserer Leistungsgesellschaft sprechen nicht viele darüber.

Jeder scheint beschäftigt zu sein mit Zielen, Visionen, Manifestationslisten.


Doch innerlich? Im Geheimen sieht es oft ganz anders aus.

Du würdest staunen, welche nach Außen hin erfolgreichen, bekannten Menschen, die du aus den Medien kennst genau an dieser inneren Orientierungslosigkeit mit uns arbeiten.


Es ist weiter verbreitet als gedacht.


Und genau deshalb teile ich auch das Folgende mit dir.

Damit 'das nicht wissen' raus aus der Scham und Schuld-Ecke kommt und die Einbildung:


"Alle anderen wissen was sie wollen, nur ich nicht.” - sich auch verabschieden kann.


Wenn wir dann in der Innenwelt beleuchten was hinter den Kulissen los ist, warum Mensch sich so blockiert erlebt in der Verbindung zum eigenen Wollen, dann landen wir sehr oft hierbei:


Einem Moment in ihrer*seiner Lebensgeschichte, wo er*sie frei geträumt hat.

Einer vertrauten Person erzählt hat was ihn*sie bewegt.

Vielleicht im Fernsehen das deutsche Fernsehballett gesehen hat und zur Mutter mit leuchtenden Augen sagte: "Das möchte ich auch machen, wenn ich groß bin.” Und zur Antwort bekam: "Da hättest du schon viel früher mit anfangen müssen. Jetzt bist du schon zu groß.”


Oder jemand hat davon erzählt zur See zu fahren oder davon mal einen Reitstall zu haben oder Pianist zu sein oder Pilot oder oder oder.

Und in diesen weit offenen - sich mitteilenden Momenten gehört:

"Das ist doch nur ein Traum. Das wird doch sowieso nichts.”

"Träume sind Schäume. Nur heiße Luft.”

"Das kannst du nicht.” "Das können wir uns nicht leisten.” "Das hat keiner von uns. Warum solltest du es haben?”


Oder wurde schlicht ausgelacht, belächelt, beschämt.


Ich nenne das gerne salopp 'die Partycrasher'. Bekannt sind Menschen mit solchen

Aussagen in solchen Momenten auch als 'Dream breaker'. Meist haben sie keinerlei böse

Absicht: "Ich will dich doch nur vor Enttäuschung bewahren." Doch wie so oft sind es die gutgemeinten Absichten, die Wunden nach sich ziehen.


Was energetisch betrachtet geschehen ist:

Das Herz der träumenden Person ist gebrochen.

Sie*er war weit offen, im Moment, mit sich und ihrem Spirit verbunden und in aller Zartheit wurde das zarte Pflänzchen des 'Das wünsche ich mir. Das möchte ich in meinem Leben.':

Zerschmettert. Und eine Wunde kreiert.


Vielleicht erinnerst du dich an solch einen Moment?

Manchmal kommt die Erinnerung sofort, andere Male braucht es ein bisschen, bis es sich ins Bewusstsein traut.


Die Folge aus diesem Moment ist dann, dass er*sie die Tür innerlich zugemacht hat.

Wenn jemand fragt: "Was möchtest du?”

Wird die Person antworten: "Weiß nicht.” Selbst, wenn sie es weiß wird sie sehr, sehr vorsichtig sein ob und wem sie das mitteilt.



Und, wenn wir viele Jahre wiederholt haben "Weiß ich nicht.” zu sagen.

Dann ist das Teil unserer Person geworden und wir haben selbst keinen Zugang mehr zu unserem 'Pull' (wo es uns hinzieht) und es ist wahr geworden:


Wir wissen es nicht.

Wir sind unsere eigene selbsterfüllende Prophezeiung geworden.

Die Ursache zu erkennen ist der Erste Schritt der Heilung.

Zu erkennen, dass das der Entscheidende Moment war.

Wie EIN Moment, die Aussage EINER Person das eigene Wollen zerstört (oder stark beschränkt) hat.

Die Macht, die man dieser Person gegeben hat, die Begeisterung zu zerschmettern.

Allein das schon ist Heilung.

Ja, EIN Moment kann eine Wunde erschaffen.

Und EIN Moment der Erkenntnis lässt sie heilen.


Du erkennst, dass es nichts mit irgendeiner Unfähigkeit deinerseits zu tun hat.

Begeisterung und sich zu etwas hingezogen fühlen ist in uns drin.


Sehr wahrscheinlich ist VERGEBUNG Teil der Medizin.


1. Dir selbst zu vergeben, dass du eine andere Reaktion von der Person wolltest und sie damit anders haben wolltest als sie*er ist.

2. Der Person zu vergeben, was heißt ihm*ihr keine Vorwürfe mehr zu machen. Was sie zu dir gesagt hat, sagt mehr über sie aus, als über dich.

3. Dir vergeben, dass du deine Macht an diese Person abgegeben hast.


Und vor Allem ist Teil der Medizin: Ganz viel Mitgefühl und Liebe mit dir selbst.


Das damalige DU, dessen Herz auf diese Weise gebrochen*verletzt ist fest in die heutigen, deine Arme nehmen.

Und vielleicht fließen Tränen (was ein Akt der Befreiung für gestaute Energien ist).

Vielleicht geht es ganz einfach und der Korken ist gelöst.

Vielleicht hakt es und du fühlst du brauchst Unterstützung, dann sind wir da für dich in einer Sitzung.

Doch du siehst, es ist in Bewegung gekommen und nur eine Frage der Zeit, wann die Wunde geheilt ist und du wieder für dich weißt:


"Da zieht es mich hin. Das möchte ich!”


Und, wenn dich jemand fragt was du so

vor hast, dann lächelst du dich selbst an,

wohlwissend, dass du die Weisheit erworben hast zu wissen WEM du das mitteilst und wem sicherlich nicht.


Und deine Tasse Traum (wie die Illustration hier zeigt) darf ihr Aroma voll entfalten und von dir gekostet werden, wenn es soweit ist.

Genieß die Reise, dear one.

Was für ein Abenteuer es immer ist:

Vom Samen eines Traumes hin zur Wahrwerdung.

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